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Ab Sonntag 20. August ist das neue Anna Göldi Museum regelmässig geöffnet. 

Aus organisatorischen Gründen kann die Stiftung im Museum keine öffentliche Einweihungsfeier durchführen. Die Bevölkerung ist jedoch eingeladen, dieses neue kulturelle Bijou im stimmungsvollen Hänggiturm in Glarus/Ennenda zu besichtigen.

Regelmässig finden deshalb auch öffentliche Führungen ausserhalb der regulären Öffnungszeiten statt. Kompetente Mitglieder der Anna-Göldi-Stiftung führen die Besucher durch die eindrucksvoll gestaltete Ausstellung, deren Herzstück der Göldi-Prozess im Jahr 1782 ist. In Wort und Bild treten die Hauptfiguren des Justizfalles in Erscheinung, der als letzter Hexenprozess und "Justizmord" in die Geschichte einging. Diese Führungen dienen dazu, dem Publikum das neue Museum mit seinen überraschenden Elementen, historischen Fundstücken und Trouvaillen näherzubringen.

Die Führungen können ohne Anmeldung besucht werden. Kosten pro Person: CHF 15.-- (Führung & Eintritt)

Bereits bekannte Daten der öffentlichen Führungen:

Wochentag Datum Beginn
Sonntag 20. August 2017 10:30 Uhr
Mittwoch 23. August 2017 18:00 Uhr
Samstag 26. August 2017 10:30 Uhr
Mittwoch 30. August 2017 18:00 Uhr
Samstag 2. September 2017 10:30 Uhr
Samstag 9. September 2017 10:30 Uhr
Samstag 16. September 2017 12:00 Uhr
Samstag 23. September 2017 12:00 Uhr
Samstag 30. September 2017 10:30 Uhr

Weitere Infos auf der homepage des Anna Göldi Museums.

Die Anna-Göldi-Stiftung hat das Finanzierungsziel für ihr Museumsprojekt erreicht. Zudem hat sie die Museumsräumlichkeiten als Stockwerkeigentümerin erworben. Von Werner Beerli Das neue Anna Göldi-Museum, das am 20. August 2017 im Hänggitum in Glarus-Ennenda seine Tore öffnet, ist vollständig finanziert. Der Betrag von 800 000 Franken ist praktisch beisammen. Dies darf Stiftungsratspräsident Walter Hauser ein paar Wochen vor der Museumseröffnung mit Freude feststellen. Allein im Verlauf des vergangenen Jahres hat sich nach seinen Worten der Spendenstand nahezu verdoppelt. Der Kanton Glarus hat der Stiftung vor zwei Jahren eine Anschubfinanzierung gewährt, zudem unterstützt die Standortgemeinde Glarus das Projekt. Doch der weitaus grösste Teil wurde nicht mit öffentlichen Geldern finanziert. Die Stiftung hat die stolze Summe von fast 700 000 Franken unter Federführung von Projektleiter Peter Bertschinger an privaten Mitteln gesammelt. Jetzt gilt es, wie er sagt, den Betrieb des Museums finanziell abzusichern, weshalb die Stiftung weiterhin Anstrengungen in der Mittelbeschaffung unternimmt.

Übernahme des Hänggiturm-Dachstocks

Weiter teilt der Stiftungsrat mit, dass er das Eigentum am Museumsteil des Gebäudes von der Stiftung Hänggiturm übernommen hat. Die Beurkundung des Vertrages fand vor wenigen Tagen statt. Wie die Stiftung betont, ist sie seit zwei Jahren im historisch einmaligen und atmosphärisch beeindruckenden Hänggiturm heimisch. Sie wird künftig als Stockwerkeigentümerin über wichtige Entscheidungen, die das Gebäude betreffen, direkt Einfluss nehmen können. „Damit können wir den Betrieb des Museums auch längerfristig sichern“ so Hauser. Die sinnvolle Nutzung des Dachstocks des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes – ein imposanter Zeitzeuge der glarnerischen Textilindustrie des 19. Jahrhunderts – war lange Zeit ungewiss. Nun konnte mit der Realisierung des Anna-Göldi-Museums eine überzeugende Lösung gefunden werden.

Ausschnitt Anna-Göldi-Museum Einrichtung

Nationale Ausstrahlung

Die Vorbereitungen für die Eröffnung des Museums laufen auf Hochtouren, alle Beteiligten sind unter Leitung der Ausstellungsgestalter „raumprodukt“ intensiv an der Arbeit. Laut der Anna Göldi Stiftung wird das Museum mit nationaler Ausstrahlung das kulturelle Leben des Kantonshauptortes bereichern. Davon können Kanton und Gemeinde profitieren. Die moderne Ausstellung erinnert nicht nur an die 1782 hingerichtete und 2008 rehabilitierte Magd aus Sennwald, zu den zentralen Themeninhalten der Ausstellung gehören auch die Menschenrechte in der heutigen Zeit.

Weitere Informationen erteilen:

  • Walter Hauser, Stiftungsratspräsident, 079 221 37 25 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Fridolin Elmer, Museumsleiter, 079 196 17 92 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
v.l.n.r. P. Bertschinger (Projektleitung), W. Hauser (Präsident Stiftung), F. Elmer (Museumsleitung)

 

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